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Die schönsten Reiseziele Malaysias


Malaysia Reiseziele Geschichte

Mit Bussen, Schiffen und Taxen lässt sich Malaysia problemlos, preiswert und flexibel bereisen. Nach Sonnenuntergang sollte man aus Sicherheitsgründen jedoch eine feste Unterkunft haben.

An nahezu allen Reisezielen Südostasiens finden sich preiswerte Möglichkeiten zu Ausflügen oder Aktivitäten sportlicher und kultureller Art, die man sicher und einfach vor Ort auswählen und buchen kann. Oft finden sich nette Fahrer, die Reisende mit Taxi oder Boot befördern oder auch führen. Kontaktstellen oder Straßenbüros sind selten zu übersehen. Gegenüber Angeboten von Taxifahrern sollte man jedoch vorsichtig sein, denn diese befördern den Reisenden gerne zu teuren und minderwertigen Shops oder Restaurants, wo sie Provisionen kassieren.

Westmalaysia

Die schönsten Ziele in West-Malaysia

Kuala Lumpur

KL Karte Boomende Hauptstadt und Drehscheibe Malaysias mit vielen Sehenswürdigkeiten aus der britischen Kolonialzeit, Naturparks und moderne Einkaufscenter. Neben supermodernen Hotels bietet KL viele Ausflugsmöglichkeiten innerhalb der Stadt. Ein Muss sind der Zentralmarkt, Chinatown am Abend, die 450m hohen Petronas Zwillingstürme und der Fernsehturm mit Aussichtsebene über die Stadt. Kuala Lumpur hat sich in nur hundert Jahren von einer sumpfigen Arbeitersiedlung zur modernen Weltmetropole entwickelt und wächst weiter in atemberaubenden Tempo. Dieses Tempo und der ungeheure Zukunftsoptimismus, der im ganzen Land herrscht, ist zu jeder Zeit gegenwärtig und spürbar. KL gilt als eine der sichersten Großstädte der Welt. Mehr Infos =>


Melaka

Melaka Karte Melaka lebt heute von seiner Vergangenheit. Die Stadt ist der Geburtsort des Landes und spiegelt mit seiner Architektur die Epochen der Geschichte. Neben schönen kolonialen Stadtvillen stehen chinesische Shophäuser, holländische Kirchen und Verwaltungsgebäude und portugiesische Befestigungsanlagen. Und natürlich Moscheen und chinesische und indische Tempel. Museen, Führungen und abendliche Vorführungen geben gute Einblicke in die Geschichte dieser Stadt. Der bunte Markt ist ein Schauspiel und Genuss für die Sinne.


Pulau Pinang

Penang Karte Die Insel Pinang (auch Peneng) ist eine gelungene Mischung aus Großstadt, Dschungelinsel und Strandparadies. Georgetown gilt als eine der schönsten alten Städte Asiens mit einer schillernd bunten Mischung aus chinesischen, indischen und britisch kolonialen Einflüssen auf Architektur und Kultur. Die wichtige Handels- und Industriestadt ist umgeben von bewaldeten Bergen. Industrie und Stadthektik konzentrieren sich auf die dem Festland zugewandte Seite, der Westen bietet Ruhe an weißen, von Palmen bestandenen Sandstränden, die mit modernen Hotelanlagen bebaut sind. Mehr Infos =>


Pulau Tioman  © tropical-travel.de Büffel bei Ipoh  © tropical-travel.de

Pulau Pangkor

Die kleine Insel Pangkor an der Westküste unweit nördlich von Kuala Lumpur gilt noch immer als Geheimtipp für Reisende. Das kleine Idyll bietet weiße Sandstrände, schöne Hotels und viel Ruhe.


Pulau Langkawi

Langkawi Karte Zu Beginn der 90er Jahre war Langkawi noch ein unbekanntes Inselgebiet im abgelegenen Nordwesten Malaysias. Die Entscheidung der Regierung, hier ein Touristenzentrum zu etablieren und einen internationalen Flughafen zu bauen, brachte Langkawi sehr schnell in viele Reisekataloge und lies die Besucherzahlen innerhalb weniger Jahre enorm steigen. Heute ist das aus 99 Inseln bestehende Archipel das führende Ziel für Reisende aus aller Welt, die wunderschöne Sandstrände (Pantai Cenang, Pantai Kok, Pantei Tengah) suchen und daneben eine weitgehend intakte Regenwaldnatur genießen möchten. Eine Vielzahl an Hotels in allen Preisklassen sind entstanden, und bestimmt gehören manche Anlagen aufgrund ihrer Architektur und Lage zu den Besten in Malaysia.

Etwas südlich der Hauptinseln liegt der Meerespark der Inselgruppe Pulau Payar mit den Inseln Pulau Selembu, Pulau Kaca, Pulau Segantang und Pulau Payar. Er gilt als Taucher-Highlight mit einer ungeheuren Artenvielfalt an Korallen. Hier ist ein Unterwasser-Observatorium entstanden, dass unbedingt einen Besuch lohnt, auch für Nichttaucher. Mehr Infos =>


Cameron Highlands

Cameron Karte Bereits seit 1962 sind die Cameron Highlands Naturschutzgebiet. 1885 entdeckte der englische Landvermesser Cameron die Region, die sich in einer Höhe von 600 bis 2.000m befindet. Schnell wurde das Gebiet, das angenehmere Temperaturen hat, als die tropisch heissen Ebenen und von außergewöhnlicher landschaftlicher Schönheit ist, als Ausflugs- und Wohnziel erschlossen. Dies bedeutete nicht nur den Bau von Häusern und Straßen, sondern auch den baldigen Anbau von Tee in großen Plantagen, die es bis heute gibt. Dennoch ist der Park ursprünglich geblieben und reich an Flora und Fauna. Die Regenwälder mit beeindruckenden Baumfarnen und einer vielfältigen Tierwelt laden zu Wanderungen oder zu Ausflügen mit dem Auto ein. Auch mehrtägige Treckingtouren in die Tiefen des Urwaldes sind möglich. Gute Hotels und Gästehäuser stehen zur Verfügung.


Saulu de Tanjay Tänzer  © Jose Gil - Dreamstime.com Moschee in Kuala Lumpur  © tropical-travel.de

Taman Negara Nationalpark

Bereits 1938 wurde die Schönheit und Einzigartigkeit der Parklandschaft des Taman Negara erkannt und geschützt. Mit 4.343 qkm ist er Malaysias größter Naturpark. Die dichten Regenwälder liegen zum Großteil nur zwischen 100 und 300m Höhe. Es ist entsprechend heiß und feucht. Im Zentrum erhebt sich allerdings Westmalaysias höchster Berg, der Gunung Tahan (2.187m), den geübte Wanderer besteigen können, wenn die Fitness für den feuchten Dschungel ausreicht.
Treckingausflüge, Bootsfahrten durch die “Grüne Hölle” und Wanderungen durch die Baumkronen, sowie Tierbeobachtungen gehören zu den absoluten Highlights einer Malaysia-Reise. Der Taman Negara Park beherbergt die ältesten Urwälder der Erde. Hier leben auch noch Tiger, Waldelefanten und eine Vielzahl anderer seltener Urwaldbewohner. Botanikfans finden hier ihr Eldorado.
Das Besucherzentrum mit guten Übernachtungsmöglichkeiten erreicht man am beeindruckensten per Boot von Kuala Tembeling aus. Mehr Infos =>

Südlich schließt sich der Taman Rimba Kenong an den Negara Park an. Auf 130 qkm Fläche mit dichtem Regenwald leben v.a. wilde Elefanten, Zibetkatzen und Affen wie schwarze Gibbons, Makaken und Brillenlanguren.


Endau Rompin Nationalpark

Der erst 1989 gegründete Nationalpark im Süden Malaysias ist mit 789 qkm relativ klein und besteht aus einem noch intakten Bergregenwald mit großer Artenvielfalt, Flüssen und nicht allzu hohen Bergen. Er ist leicht per Auto zu erreichen und eignet sich hervorragend für Wanderungen, Naturexkursionen mit Tierbeobachtungen oder zum Zelten und Schwimmen. Im Reservat soll es neben dem seltenen Sumatra-Nashorn auch noch Tiger, schwarze Leoparden, Sambahirsche und Tapire geben. Längere Wanderungen sollten mit Führung Einheimischer erfolgen.


Pulau Perhentian

Perhentian Karte Noch immer immer ein besonderer Reisetipp sind die drei Inselchen der Perhentian Gruppe im Norden der Ostküste Malaysias. Perhentian Besar, Perhentian Kecil und Pulau Susu Dara erfüllen Sehnsuchtsträume von tropischen Inseln im glasklaren Meer. Die Strände sind weiß und leer, die Tauch- und Schnorchelspots fantastisch. Tintenfische, ungezählte Korallenfische und kleine Haie tummeln sich hier. Und alljährlich kommen Grüne Meeresschildkröten und Karettschildkröten zur Eiablage an die abgelegenen Strände.
Die Perhentian Inseln können mit dem Schiff von Kuala Besut erreicht werden. Mehr Infos =>


Kuala Lumpur, Kolonialstil und Moderne  © tropical-travel.de Georgetwon, Penang  © Young-sun Teh - Dreamstime.com

Pulau Redang

Redang Karte Man benötigt nicht viele Worte, um die Inselgruppe um Pulau Redang zu beschreiben: es ist ein wahres Paradies für Taucher und Strandfans, das an Schönheit kaum zu übertreffen ist. Palmenstrände mit weißem Sand, türkisgrünem 30 Grad warmem Wasser und atemberaubende Korallenriffe mit der größten Artenvielfalt Malaysias. Dazu absolute Ruhe und tropisch warme Nächte. Am Tag kann man nicht nur am Strand unter Palmen relaxen, sondern Boots- und Schnorchelausflüge zu den kleineren Inseln Pulau Paku Besar, Pulau Lima, Pulau Pinang, Pulau Paku Kecil, Pulau Ekor Tebu, Pulau Lang Tengga, Pulau Kerengga Besar und Pulau Kerengga Kecil machen. Viele der Korallenriffe liegen im Flachwasser, so dass sie auch beim Schnorcheln erkundet werden können.
Pulau Redang erreicht man per Schiff vom Festland aus. Berjaya Airlines fliegt von KL direkt auf die Insel. Das Buchen einer Unterkunft ist vor Anreise empfehlenswert. Mehr Infos =>


Pulau Tenggol und Kapas

Terengganu Karte Pulau Kapas und Pulau Tenggol sind zwei kleine Inseln vor der Küste etwas südlich der Provinzhauptstadt Kuala Terengganu. Beide Inseln können als Geheimtipp für Schnorchler und Taucher bezeichnet werden. Aber auch Robinsonfans sind hier genau richtig. Nur einfache Unterkünfte bieten die Eilande, dafür aber ein unbeschreibliches Inselfeeling auf einsamen Stränden und beim Schnorcheln in kristallklaren Gewässern, die an ein Aquarium erinnern.
MIt kleinen Booten kann man sich auf die Inselchen fahren lassen (auch als Tagesausflug geeignet). Mehr Infos =>


Kuala Terengganu und Dungun

Die Küste des Staates Terengganu gilt als eine der schönsten in ganz Südostasiens. Der schönste Abschnitt liegt zwischen der Hauptstadt Kuala Terengganu und Dungun. Nahezu unberührte Strandlandschaften mit Kokospalmen und Fischersiedlungen reihen sich entlang. Und in den kleinen verschlafenen Ortschaften kann man Fischern bei der Arbeit zusehen und die morgendlichen Märkte besuchen. Dies gilt v.a. für die schöne kleine Stadt Kuala Dungun, in deren Nähe sich einige Strandresorts befinden, und von der aus man Bootsausflüge auf die vorgelagerten Inseln machen kann (Pulau Tenggol). Die Ostküste präsentiert ein anderes Malaysia als im europäisch geprägten Westen. Hier geht es ruhig und gelassen zu, auch wenn der Muhedzin regelmäßig die Ruhe unterbricht. Mehr Infos =>


Pulau Tioman

Tioman Karte Pulau Tioman rühmt sich selbst, eine der zehn schönsten Inseln der Welt zu sein. In der Tat hat die Insel einiges zu bieten. Weiße palmenbestandene Sandstrände und Buchten mit kristallklarem türkisgrünem Wasser, ein steiles Inselinnere, das bis über 1.000m ansteigt, und mit dichtem Regenwald bedeckt ist, und tolle Wasserfälle, die zu einer Wanderung einladen. Der Meerespark Tioman, zu dem noch kleinere Inselchen (Tulai, Cebah, Sepoi, Gut, Labas, Tokong) zählen, bietet wunderschöne Riffe mit 170 verschiedenen Korallenarten. Die schönsten Riffe liegen direkt vor der Westküste Tiomans rund um das kleine Eiland Pulau Renggis.
Auf Tioman, das nicht mehr von Propellerflugzeugen angeflogen wird, gibt es zahlreiche Unterkünfte bis zum fünf Sterne Luxusresort. Mehr Infos =>


Kuala Lumpur © tropical-travel.de Pulau Tioman  © tropical-travel.de

Reiseziele in Ost-Malaysia

SARAWAK: Der flächenmäßig größte Bundesstaat Malaysias ist zumeist flach und zu mehr als 60% mit Regenwald bewachsen. Die 1.000 km lange Küste besteht aus Sandstränden und Mangrovensümpfen. In zahlreichen kleinen Nationalparks lassen sich die verschwenderisch wachsende Natur und die Ureinwohner besuchen, die ihr Kopfjäger-Dasein Mitte des 20. Jahrhunderts aufgeben mussten.

Ostmalaysia

Kuching

Kuching Karte Die 500.000 Einwohner zählende Hauptstadt am Sarawak-River gilt als eine der schönsten Großstädte Südostasiens, ganz bestimmt aber Borneos. Bunte Häuser, breite Straßen, viel Grün und blühende Blumen ergeben ein Bild einer gepflegten aufstrebenden Stadt ab. Als Ausgangsort für Exkursionen in die Regenwälder Sarawaks wird man sich in Kuching nur kurze Zeit aufhalten, dennoch lohnt es sich, gemütlich durch die Innenstadt zu schlendern und die bunten Eindrücke aufzunehmen. Ein Besuch des Gouverneurs Palastes und des Fort Magherita lohnen sich, um ein wenig Geschichte einzuatmen. An der Waterfront Promenade steht der Aussichtsturm, von dem man weite Teile Sarawaks bis zu den Dschungelbergen überblicken kann. Mehr Infos =>


Gunung Gading Nationalpark

Dieser Park rund um den 906m hohen Berg Gunung Gading ist 1983 zum Schutz der größten Blume der Welt, der Rafflesia Tuanmudae eingerichtet worden, die hier sehr häufig vorkommt. Der Park liegt nördlich der Stadt Lundu im Westen Sarawaks.


Batang Ai Nationalpark

Der Park liegt östlich von Kuching an der Grenze zu Kalimantan. Hier leben Ureinwohner in Langhäusern und Orang Utans in den dichten Wäldern. Nördlich schließt sich das Lanjak-Entimau-Naturreservat an und südlich liegt ein sehr schöner Stausee, der als landschaftliche Bereicherung gilt. An seinen wildromantischen Ufern liegt das einzigartige Hilton Longhouse Resort. Wandern, schwimmen und Flusstouren lohnen einen Besuch dieses im Ausbau befindlichen Parks.


Gunung Mulu Nationalpark

Der mit 528 qkm größte Naturpark Sarawaks liegt südöstlich der Staatsgrenze von Brunei. Im Südosten ragt der Namensgeber, der Gunung Mulu in den Himmel. Er ist mit 2.376m der höchste Berg Sarawaks. Der Park wird vom Fluss Sungai Melinau durchzogen, der beidseitig mit dichtem Regenwald bewachsen und von steilen Bergen flankiert wird. Berühmt geworden ist der Mulu Nationalpark durch seine Höhlen, die verschiedene Superlative bieten: die Sarawak-Kammer, der größte Höhlendom der Welt; der längste Höhlengang (Deer Cave) und ein gigantisches Höhlensystem, das größte Südostasiens. Abends lassen die Höhlenbewohner ein eineinhalb Stunden langes Schauspiel bestaunen, der Ausflug der Bulldog-Fledermäuse.
Neben Höhlenbesichtigungen kann man im Park mehrtägige Dschungeltouren machen, an den Kalksteinbergen klettern oder den Gunung Mulu besteigen. Den Park erreicht man per Flugzeug oder wesentlich abenteuerlicher per Boot auf den Urwaldflüssen. Im Park gibt es Lodges, man kann auch zelten. Website =>


Pulau Redang  © Ijansempoi - Dreamstime.com Pulau Langkawi  © tropical-travel.de

Kubah Nationalpark

98 verschiedene Palmenarten wachsen in diesem kleinen Park westlich von Kuching an den Hängen des 911m hohen Gunung Serapi. Das ist eines der am dichtesten bewachsenen Palmengebiete der Welt. Palmenfans sollten ihn besuchen und auf dem Besuchertrail durchwandern. Der Ausblick über die Regenwälder vom Gunung Serapi belohnt den Ausflug auf den Gipfel.


Similajau Nationalpark

Dieser Park wurde als Küstennationalpark eingerichtet, der die hier ihre Eier ablegenden Grünen Meeresschildkröten schützen soll. Der Park liegt etwa in der Mitte der Küste Sarawaks und besteht aus 25 km Strand und 3 km ins Land reichendem Sumpfland, in dem Gibbonaffen und verschiedenste Großvogelarten leben. Die goldenen Sandstrände hat jeder Besucher für sich alleine.


Niah Nationalpark

Der Höhlennationalpark unweit von Miri beherbergt einige sehenswerte Höhlen, in denen Knochenfunde und Wandmalereien belegen, dass auf Borneo bereits vor 40.000 Jahren Menschen gelebt haben. Heute gehören die Höhlen den Feldermäusen, die allabendlich in einem grandiosen Schauspiel ausfliegen.


Lambir Hills Nationalpark

Das 70 qkm kleine geschützte Waldgebiet ist Heimat von sage und schreibe 900 Baumarten, die dichtgedrängt wachsen. Hinzu kommen etliche Palmenarten, Orchideen und seltene Ingwergewächse. Zwei kleine Berge locken als Aussichtsgipfel über das Waldmeer. Die gut ausgeschilderten Trails führen an diversen schönen Wasserfällen vorbei. Der Park liegt 30 km südlich der Stadt Miri.


SABAH: der zweitgrößte Bundesstaat Malaysias beeindruckt durch seine landschaftliche und natürliche Vielfalt, seine Berge und Flachlandregenwälder, seine Koralleninseln und Traumstrände. Etliche Naturparks (Website Sabah-Parks) geben Reisenden die Möglichkeit, Einblicke in die wunderbare Natur Sabahs zu bekommen.


Kota Kinabalu

Kinabalu Karte Die 350.000 Einwohner zählende Küstenmetropole ist Ausgangsort für alle Reisen innerhalb Sabahs. Die schnell wachsende und saubere Stadt verwaltet ein zu allen Zeiten reiches Land. Heute sind es die Ölvorkommen, die Tropenhölzer und die Ölpalmplantagen, sowie zunehmend der Tourismus v.a. aus Ostasien. Der Bedarf an Arbeitskräften hat in erster Linie Filipinos in die Stadt gezogen. So gibt es neben dem Fischmarkt und dem Zentralmarkt einen eigenen großen Filipinomarkt am Hafen. Die Lage der Stadt ist einzigartig. Zum Landesinnern hin erheben sich die Berge der Crocker-Range, bis zum Mount Kinabalu sind es nur knapp 60 km Luftlinie, und vor der Küste der Stadt liegen die Trauminseln des Pulau Tiga und des Tunku Abdul Rahman Meeresparks, die man in wenigen Minuten per Schiff erreichen kann.
Botanikfans können außerdem Tagesausflüge zum Rafflesia Park und zum Orchideengarten machen. Mehr Infos =>


Sandakan

Seinem zauberhaften Namen macht die Stadt an der Nordostküste keine Ehre. Einst von Österreichern gegründet, war die Stadt lange Zeit Teil berüchtigter Piratengeschichten. Im zweiten Weltkrieg von den Japanern zerstört, und später Haupthafen für den boomenden Handel mit Tropenhölzern aus dem Hinterland. Ein Zeit lang war Sandakan Hauptstadt von Sabah. Seit Ende der achtziger Jahre, als der Tropenholzeinschlag drastisch reduziert wurde, ist die Stadt jedoch mehr und mehr dem Verfall überlassen. Für Reisende ist Sandakan dennoch Ausgangsort zu Dschungeltouren, Flussfahrten auf dem Kinabatangan River oder Trips auf den vorgelagerten Turtle-Islands-Nationalpark. Ein Besuch des Sepilok Orang Utan Rehabilitations Camps vor den Toren der Stadt ist für Natur- und Tierfreunde ein Muss.


Kinabatangan River

Mit Booten geht es den breiten braunen Fluss (der längste Ostmalaysias) hinauf in die dichten Flachlandregenwälder Zentralsabahs. Während der stundenlangen Fahrt genießt man den Urwald, beobachtet die reiche Tierwelt an den Ufern und bekommt einen echten Erlebnis-Eindruck von der "Grünen Hölle". In einigen einfachen, aber schönen Urwaldlodges kann man mit großartigem Dschungelfeeling und Tiergeräuschen übernachten.


Danum Valley

1995 wurde in diesem 438 qkm großen Forstreservat der Holzeinschlag endgültig verboten. Das Danum-Tal zeichnet sich durch einen riesigen Artenreichtum aus. Dieser wird auf über 1.300 Pflanzenarten, 125 Säugetierarten, 275 Vogelarten und 72 Reptilienarten geschätzt. Das Tal liegt zwischen der Brassey-Range im Norden und dem 1.090m hohen Gunung Danum im Süden unweit der Bucht von Lahad Datu im Osten Sabahs.
Für Abenteurer und Naturfreaks ist das Danum Tal ein echter Geheimtip, in dem man tagelang wandern kann, ohne einen Menschen zu sehen, mit etwas Glück jedoch wilde Urwaldtiere oder sogar die hier lebende große Orang Utan Population. Wen diese Möglichkeit nicht so reizt, der findet am Danum Field Center Übernachtungsmöglichkeiten in der Borneo Rainforest Lodge (Website) und kann in 25m Höhe durch die Baumkronen der Urwaldriesen balancieren, und so einen bleibenden Eindruck von der Schönheit des Regenwaldes erhalten. Website =>


Malaysia  © tropical-travel.de Georgetown Penang  © tropical-travel.de

Turtle Islands Park

Turtle Island Karte Die drei zu Malaysia zählenden sandigen kleinen Inseln Pulau Selingaan, Pulau Bakkungaan Kecil und Pulau Gulisaan stehen mitsamt ihren schönen Riffgebieten seit 1977 unter Naturschutz. Ein Besuch ist nur mit Genehmigung möglich, und Naturparkranger bewachen die Eiablagegebiete der Grünen Meeresschildkröte und der Karettschildkröte, die den groben körnigen Sand seit Jahrmillionen als Brutstätte für ihre Nachkommen nutzen. Wer das Phenomen der Eiablage beobachten möchte, muss zwischen Juli und Oktober (Grüne Meeresschildkröte) oder zwischen Februar und April (Karettschildkröte) anreisen. Von Sandokan bestehen Schiffsverbindungen auf die Inseln, auf denen es auch ein Resort gibt. Wer nicht nur wegen der Schildkröten kommt, erlebt auf den Sandstränden einzigartige Sonnenuntergänge und wundervolle Schnorchelmöglichkeiten. Auch Taucher kommen auf ihre Kosten, da die Korallenriffe noch alle intakt sind.


Semporna Inseln und Pulau Sipadan

Semporna Karte Eine der paradiesischsten Gegenden der Welt befindet sich vor der Küste der Stadt Semporna. Viele kleine Koralleninseln bilden den Meerespark Semporna. Die größten der kleinen Eilande heißen Bodgaya, Bumbum, Boheydulang, Tetagan, Maiba, Siguan, Sebangkat oder Selakan. Inselhüpfen und Schnorcheln oder an den schönen Sandstränden faulenzen ist die Alternative zum Tauchen, das hier die Erfüllung verspricht. Das Auge kann sich kaum satt sehen an der Farbenpracht von Wasser und Fischen. Da es an der Südostküste von Sabah nur selten regnet, hat man hier eine hohe Wahrscheinlichkeit für unglaublich schöne Reiseerinnerungen. Von Kota Kinabalu kann man täglich nach Semporna fliegen. Der nahe gelegene internationale Flughafen von Tawau wird auch direkt von Westmalaysia angeflogen.

50 km südlich von Semporna liegt das vielleicht beste Tauchrevier ganz Malaysias. Pulau Sipadan ist bereits seit 1933 Naturschutzgebiet. Die kleine Trauminsel mit weißen Sandstränden ist umgeben von einem Ringriff, von dessen Riffkante es senkrecht 600m in die Tiefe geht. Grund dafür ist, dass Sipadan jenseits des kontinentalen Schelfs liegt und steil vom Meeresboden aufsteigt. Dies führt zu einer großartigen Artenvielfalt an Riffkorallen und Riff- sowie Hochseefischen. An der Riffkante kann man nicht nur in maximale Tiefen abtauchen, sondern auch einzigartig schnorcheln.
Auf Sipadan gibt es seit 2004 keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr. Dafür sind auf den Nachbarinseln Kapalai und Mabul neue Resorts entstanden, die man wegen der Nachfrage frühzeitig buchen sollte.


Pulau Banggi

Pulau Bangi ist mit 441 qkm die größte Insel Malaysias, und damit größer als Langkawi und Penang. Sie liegt mit den Nachbarinseln Pulau Balambangan, Malawali, Molleangan, Balak, Panukaran und Bankawar an der Nordspitze Sabahs und nur wenige Kilometer südlich der Philippineninselgruppe Palawan. Auf Pulau Banggi leben nur etwa 20.000 Menschen in den kleinen Orten Karakit, Limbuak und Sibumbong. Die Insel ist relativ flach, die höchste Erhebung 529m hoch. Es gibt etliche Buchten und Sandstrände, jedoch ist die Insel weit entfernt von der touristischen Entdeckung. Hotels und Restaurants gibt es keine, aber die Einheimischen sind sehr freundlich und helfen gerne weiter. Rund um die Inselgruppe befinden sich hervorragende Tauchgebiete, die wohl zu den besten Malaysias zählen dürften.


Crocker Range Nationalpark

Die Crocker Range ist ein mit Regenwald bedeckter Gebirgszug, der sich entlang der 30 km entfernten Küste zieht und eine Höhe zwischen 1.200 und 1.800m aufweist. Die Gipfel sind meistens in Wolken gehüllt. In den einsamen Bergwäldern leben eine Vielzahl von Tieren, Vögeln und Urwaldpflanzen, besonders Orchideen und Kannenpflanzen. Eine kleine Population Orang Utans leben hier ebenfalls sehr zurückgezogen.
Örtliche Agenturen in Kota Kinabalu bieten Waldwanderungen und Wildwasser-Raftings an. Im Park selbst gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten.


Kinabalu Nationalpark

Borneoas höchster Berg überragt ganz Sabah mit seinen 4.095m Höhe. Der tropische Regenwald wächst an seinen Flanken bis über 3.000m, danach gibt es nur noch nacktes Granitgestein. Der 754 qkm große Park wird zwar vom Bergmassiv dominiert, hat aber auch im flacheren Teil viel zu bieten. Aufgrund der ständigen hohen Niederschlagsmengen hat sich hier eine der größten Artenvielfalt an Pflanzen gebildet. Es gibt sogar Eichen, Nadelhölzer und in höheren Lagen ein Vielzahl an wunderschönen Rhododendren. Zudem schwirren hunderte bunter Vogel- und Schmetterlingsarten durch die Bäume.
Der Mount Kinabalu-Gipfel ist Ziel so mancher Bergsteiger, die die anstrengende Klettertour durch Urwald und über felsige Bergflanken als besondere Herausforderung an die Kondition begreifen. Alpine Kletterkünste sind am Kinabalu nicht gefragt. Vom Besucherzentrum in 1.500m Höhe kann der Gipfel in zwei Tagen erreicht werden. Der Rückweg dauert nur einen Tag. Die Gipfelaussicht entschädigt für die Anstrengungen und bietet unvergessliche Eindrücke.


Pulau Tiga Nationalpark

Pulau Tiga ist durch einen Schlammvulkan entstanden, der noch heute von Zeit zu Zeit Schlamm spuckt und im Inselinnern besichtigt werden kann. Da die Insel Naturpark ist, gibt es außer einer Forschungsstation und einem Besucherzentrum nur eine einfache Herberge, die im Voraus gebucht werden muss, wenn man übernachten will. Die schönen Strände Pagong-pagong, Ramis und Tagi sind zu Fuß zu erreichen. Bei Wanderungen über die Insel kann man Varane und wilde Schweine entdecken, und wer viel Glück hat, sieht eine der für Pulau Tiga berüchtigten blau-schwarzen Seeschlangen (Gelblippen-Seekraits), die sich zumeist an Land aufhalten. Die vorgelagerten Korallenriffe sind excellente Tauchgebiete.
Pulau Tiga kann man per Schiff von Kota Kinabalu erreichen.


Tunku-Abdul-Rahman-Nationalpark

Tunku-Abdul-Rahman Karte Der TAR-Park besteht aus den fünf Inseln Pulau Gaya, Pulau Sapi, Pulau Manukan, Pulau Mamutik und Pulau Sulug, sowie etwa 50 qkm Wasserfläche. Der Schutz dient der einzigartigen Vegetation und den grandiosen Korallenriffen, die zu den arten- und fischreichsten Südostasiens zählen. Dies und die leichte Erreichbarkeit hat sich bei Tauchern aus aller Welt herumgesprochen. Pulau Gaya ist bergig und dicht bewaldet. Kleine Buchten werden von Sandstränden gesäumt.
Auf Pulau Gaya (Öko-Resort) und Pulau Manukan gibt es einfache Strandresorts. Von Kota Kinabalu ist man in wenigen Minuten per Boot auf den Inseln.


Pulau Labuan

Die vor der Küste von Sabah und Sarawak in der Brunei Bucht gelegene Insel Labuan nennt sich selbst die Garteninsel Borneos. Rund 80.000 Menschen leben auf dem schönen Eiland, das per Fähre oder Flugzeug mehrmals täglich erreichbar ist. Die Stadt Labuan im Südosten hat eine moderne Infrastruktur und wird gerne als Tagungsort für Geschäftsleute genutzt. So sind die Hotels vorwiegend auf Business eingestellt. An der Nordwestküste liegen einige sehr schöne Sandstrände, und auch der Vogelpark und der große botanische Garten lohnen einen Besuch. Die Inselchen im Südwesten Pulau Burong, Pulau Kuraman und Pulau Rusukan sind mit Korallenriffen umgeben und für Taucher und Schnorchler interessant.



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