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Kambodscha


Kambodscha Reiseziele Geschichte

Angkor Thom - © Elena Prokovskaya - Dreamstime.com Königspalast - © Rod He - Dreamstime.com

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Wie ein pumpendes Herz liegt inmitten des Landes der Tonle Sap See. Er ist der größte und fischreichste See Südostasiens und garantiert mit seinen jährlichen Überschwemmungen die Fruchtbarkeit des zentralen Flachlandes. Während der Trockenzeit von November bis April beträgt seine Größe ca. 1000 qkm. Am Ende der Regenzeit, die von Mai bis Oktober andauert, vergrößert sich die Fläche des Sees um das fünffache und beansprucht dann 5% der gesamten Landesfläche Kambodschas. Der Tonle Sap wird von kleineren Flüssen aus den Dangrek Bergen im Norden und den Cardamon Bergen im Westen gespeist, den entscheidenden Einspeisungseffekt hat jedoch der Mekong, dessen Fluten während der Regenzeit seinerseits um 10 bis 15 Meter ansteigen und dann nicht nur Richtung Meer und Mekongdelta strömen, sondern auch Richtung Tonle Sap See. Der Tonle Sap Fluss, der dem See normalerweise entströmt, kehrt dann seine Richtung um und fließt sozusagen rückwärts. Dieses weltweit einzigartige Phänomen wird gegen Ende der Regenzeit im November in Phnom Penh mit dem Lichterfest gefeiert.

In der Hauptstadt Phnom Penh treffen Tonle Sap Fluss und Mekong zusammen. Der Mekong, der dort bereits über 4000 km hinter sich hat, teilt hinter Phnom Penh einen weiteren großen Fluss ab, den Tonle Bassak, der in Vietnam in den Golf von Thailand mündet.

Der weitaus größte Teil Kambodschas ist flaches fruchtbares Agrarland. Im Westen prägen endlose Reisfelder rund um Battambang das Landschaftsbild, im Osten sind es v.a. Kautschuk und Zuckerrohrplantagen. In den Grenzregionen beherrschen unerschlossene Dschungel und bergiges Gelände die Szenerie. Vielfach sind hier noch immer die Bombenkrater der amerikanischen Luftangriffe zu erkennen, selbst wenn diese nun oft zu Wasserstellen geworden sind. Im Dangrek-Gebirge, das die Grenze zu Thailand bildet und im Rantanakiri-Plateau im Nordosten (Grenze zu Laos und Vietnam), sowie im unzugänglichen Moi-Grenzgebirge zu Vietnam finden sich nur wenige Siedlungen. Die Regionen sind unzugänglich und teilweise noch vermint.

Die größten Städte liegen alle im Umfeld von Tonle Sap und Mekong. Der Größe nach sind dies die Millionenstadt Phnom Penh, Battambang, Siem Reap und Kampong Cham.

Das Cardamon Gebirge im Südwesten erhebt sich zwischen Golf von Thailand und dem zentralen Flachland. Der mit 1771m höchste Berg Kambodschas, der Mt. Aural, liegt nur knapp 80 Km nordwestlich von Phnom Penh. An der 340 Km langen Küste mit den beiden vorgelagerten Inselperlen Koh Kong und Koh Rong bemüht sich Kambodscha, den internationalen Tourismus anzulocken. Die pitureske, noch mit vielen französischen Kolonialhäuschen bestückte Hafenstadt Sihanoukville ist das Küstenzentrum mit einigen schönen Sandstränden.

Besuchermagnet ist ohne Zweifel Angkor. Die weltweit größte Tempelanlage nördlich von Siem Reap zieht jährlich Hunderttausende Touristen aus aller Welt an. Angkor Wat, Angkor Thom und der Bayon Tempel haben lange schon ihren Geheimtipp-Charakter eingebüßt, aber dennoch sind das sie umgebende Geheimnis und die Schönheit der Anlagen einen mehrtägigen Besuch wert. Mit dem Erbe der großen Khmereiche hofft Kambodscha sein Jahrzehnte langes Trauma und die daraus resultierende bittere Armut zu überwinden. In Siem Reap sind in den letzten Jahren etliche Hotelresorts aller Preisklassen enstanden. Der Flughafen wird von verschiedensten internationalen Airlines regelmäßig angeflogen.

Von Angkor aus kann man das Herz Kambodschas sehr gut auch auf dem Wasserweg erkunden. Schnellboote fahren zwischen Siem Reap und Phonm Penh, und von Phnom Penh aus kann man den Mekong gen Norden und Süden mit Passagierschiffen befahren. In der Hochwasserzeit fahren kleinere Boote bis ins Grenzgebiet nach Laos zu den tausend Inseln im Strom.


Nationalgalerie © Rognar - Dreamstime.com Apsaras © tropical-travel.de

Visum: bei Ankunft 30 Tage (kostenpflichtig: 30 USD; 2 Lichtbilder notwendig), kann auch als e-visa online beantragt werden (36 USD)

beste Reisezeiten: November bis März (Klimatabelle siehe unten)

Zeitzone: MEZ +6 Stdn, MESZ +5 Stdn

Strom und Stecker: Euro- und Schuko-Stecker, US-Stecker (Infos siehe auch Reisetipps)

Währung und aktueller Wechselkurs:

Impfungen: keine vorgeschrieben (eventuell Corona); zum Teil Malaria-Risikogebiete !


Kambodscha


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