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Die Religionen Südostasiens

Hinduismus / Brahmanismus

Einer der wichtigsten Begriffe im Hinduismus ist das Brahman. Es bezeichnet den höchsten kosmische Geist. Es ist nicht beschreibbar, unendlich, unerschöpflich, allwissend, allmächtig, nicht materiell, allgegenwärtig, ursprünglich. Es ist die erste, ewige und absolute Kraft. Es ist in allen Dingen enthalten, die Ursache, die Quelle und die Essenz aller Schöpfung. Der Mensch kann es rational nicht begreifen und doch ist es universal vorhanden. Die Upanishaden beschreiben es als das Eine und unteilbare ewige Universalselbst, das in allem ist und in dem alle sind.

Nach Auffassung des Hinuismus ist der Mensch in seinem innersten Wesenskern mit dem Brahman (auch Weltseele) identisch. Dieser innere Wesenskern wird auch Atman (Einzelseele) genannt. Diese Identität kann prinzipiell von jedem Menschen erfahren bzw. erkannt werden. Die Erlangung der Erkenntnis ist auf verschiedenen Wegen möglich, u.a. auch durch Nachdenken.

Die Welt ist ein ewiger Zyklus von Entstehen, Sein und Vergehen. Für diesen Zyklus stehen im Hinduismus die drei höchsten Gottheiten Brahman (der Schöpfer), Vishnu (der Erhalter) und Shiva (der Zerstörer). Sie sorgen für ständigen Wandel und Erneuerung. Götter, Menschen und Tiere durchwandern nach hinduistischer Glaubensvorstellung in einem durch ewige Wiederkehr gekennzeichneten Kreislauf Samsara die Weltzeitalter. Dabei verdienen sie sich in ihren Leben je nach Verhalten gutes oder schlechtes Karma. Dieses Gesetz von Ursache und Wirkung beeinflusst zukünftige Wiedergeburten, sowie die Erlösung, das Aufgehen des Atman im kosmischen Bewußtsein (Brahman). Das Ziel ist, durch Erkenntnis und gute Taten zur Erlösung zu gelangen und den Zyklus des Samsara zu verlassen. Das Atman (die Seele) ist unsterblich. Sie bedient sich des Körpers, um sich zu entwickeln und ihr wahres Selbst zu finden.

Hinduismus

Buddhismus

Die persönliche Erlösung vom Kreislauf der Wiedergeburten kann auf vier Wegen erreicht werden: Bhakti Yoga (durch liebende Verehrung Gottes), Karma Yoga (den Weg der guten Taten, Jnana Yoga (den Weg des Wissens) und Raja Yoga (den Königsweg). Jeder Hinduist muss dabei in seinem Leben vier Ziele verfolgen:

  1. Dharma: gerechtes Leben nach den sakralen Regeln des Dharmasastras. Hierzu zählen Gewaltlosigkeit, Friedfertigkeit, Wahrheit, Redlichkeit.
  2. Artha: Streben nach materiellem Wohlstand. Hierzu zählen auch Gesundheit, Willenskraft, Mut, positives Denken und Ausdauer
  3. Kama: Befriedigung der Triebe, v.a. des Sexualtriebes (s. Karmasutra). Allerdings unter Berücksichtigung der Regel eins, nicht zum Schaden anderer.
  4. Moksa: Streben nach Erlösung; die Suche nach Erkenntnis und Erlösung muss aktiv betrieben werden

Die gleichzeitige Beachtung dieser Lebensziele ermöglicht ihm die Erlösung. Die Wege des Yoga helfen bei der Umsetzung.

Buddhismus

Kern des buddhistischen Glaubens ist die Wiedergeburt und geistig-moralische Entwicklung mit dem Ziel der Erreichung des Nirwanas. Es gilt, im jetzigen Leben nach den Regeln und der Lehre des Buddha zu leben, um die Wiedergeburt zu überwinden und ins ewige Nirwana (”Erlöschen, zur Ruhe kommen”) einzugehen. Buddha erkannte, dass das irdische Leben voller Leid und Qualen ist, die sich aus Gier, Habsucht und Unwissen nähren. Dies zu überwinden sei das Ziel, das über mehrfache Wiedergeburten als Mensch oder auch als Tier erreicht werden muss. Nur das Erkennen der Wahrheit des Lebens schafft die Basis, es zu überwinden und damit Leid, Krankheit und Tod zu besiegen. Gute und schlechte Taten haben immer Ursache und Wirkung und sammeln sich im Karma, das das Schicksal bestimmt.

Buddha entwickelte entsprechende Verhaltensregeln, die den Weg weisen: diese gründen auf Moral, Einsicht, Meditation und Nachdenken. Er formulierte vier Wahrheiten:

1. Wahrheit: der Daseinskreislauf mit Leiden, Krankheit, Qual und Tod macht das Leben aus
2. Wahrheit: der Ursprung des Leids sind Gier, Habsucht und Unwissen
3. Wahrheit: der Kreislauf der Wiedergeburt und des Leidens kann durchbrochen werden, indem die Gier beseitigt wird
4. Wahrheit: es gibt einen Weg - den achtfachen Pfad - um die Gier zu beseitigen

- rechte Ansicht (Leben bedeutet leiden, alles ist vergänglich)
- rechtes Wollen und Denken (Gedanken und Taten stets prüfen, wohlwollend sein)
- rechte Rede (die Wahrheit, Nützliches, Höfliches reden)
- rechtes Handeln (Leben schützen, Eigentum achten, liebevolle Sexualität)
- rechter Lebenserwerb (etwas Nützliches, Heilvolles, Sinnvolles tun)
- rechtes Streben (die Gedanken und Gefühle kontrollieren, den inneren Teufel besiegen)
- rechte Wachsamkeit / Achtsamkeit (im Hier und Jetzt leben; bewußt leben)
- rechte Konzentration (die Gedanken und den unruhigen Geist kontrollieren; z.B. mit Meditation)

Hinzu kommt der dreifache rechte Wandel

  1. rechtes Tun (Leben schützen, Leben ermöglichen, geben anstatt nehmen, gebende anstatt fordernder Sexualität)
  2. rechtes Reden (die Wahrheit sagen, nach Eintracht streben, ruhig sprechen, Vertrauen schaffen, Sinnvolles sagen oder schweigen)
  3. rechtes Denken (zufrieden sein, wohlwollend sein, das Gute sehen, Einstellungen prüfen und ggfs. ändern)

Buddha leitete seine Lehre aus dem Hinduismus ab, verzichtete aber auf Götterglauben und wendete sich vom Streben nach Wohlstand und Befriedigung der Triebe ab, da dies seiner Meinung nach zu Gier und Leid führt.

Islam

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Taoismus

Das Tao ist der Weg des Universums, die Triebkraft der Natur, das Ordnungsprinzip des Lebens. Jedoch kann man es nicht wirklich erklären, man kann sich ihm nur hingeben. Laothse sagte, wer sich das Tao vorstellen will, ist schon nicht mehr im Tao.

Ein wichtiger Begriff im Taoismus ist der des "wu-wei", was soviel heißt, wie 'nichts erzwingen'. Wer sich im Tao befindet, gibt sich dem Strom des Lebens hin, er lässt sich treiben, weil das Tao den Weg vorgibt. Jedes Abweichen vom Tao ist Zwang und führt in die Irre. Hierbei geht es nicht ums Nichtstun, sondern darum, der Kraft des Universums zu vertrauen und den intelligenten Weg des Wassers zu gehen. Nichts ist so weich und gleichzeitig stark wie das Wasser. Man kann es nicht aufhalten, obwohl es nichts erzwingt. Es ist das Maximum an Flexibilität, Einfachheit und Freiheit. Nichts mit Gewalt durchsetzen und nichts festhalten.

Ein zweiter Begriff ist das das Paar “yin und yang", symbolisiert durch einen Kreis mit schwarzem und weißem Halbstück, die wie Tropfen aussehen.

Es ist das Zeichen der Polarität, und bedeutet, dass es keine Wahrheit, keine Realität gibt, ohne das entsprechende Gegenstück bzw. den Gegensatz. Alles ist nur durch die Vereinigung von beidem vollkommen. Ob gut und böse, Mann und Frau, Tag und Nacht, Sommer und Winter, rechts und links, Leben und Tod, man findet die Polarität überall.

Die Konsequenz dieser Erkenntnis ist, dass nur derjenige ein Tao-gerechtes Leben führt, der beide Seiten, auch wenn es ungeliebte Gegensätze sind, bewußt wahrnimmt und akzeptiert. Wer die scheinbar negativen Aspekte des Lebens ausklammern will, wird sie besonders stark erleben. Wer Angst vor dem Tod hat, kann sich nicht am Leben erfreuen, weil die Angst seine Wahrnehmung trübt. Wer nur gut sein will, leugnet seine Menschlichkeit, die auch böse ist.

Islam

Der Islam steht auf fünf Säulen: 1. Es gibt keinen Gott außer Gott, und Mohammed ist sein Prophet. Dies ist nicht nur die Aussage, darüber, dass es nur einen Gott gibt, sondern vielmehr die Bekenntnis, dass Gott allmächtig ist, und dass alles, was passiert, von Gott gewollt und richtig ist.

2. Jeder Gläubige soll fünf Mal jeden Tag beten. Im Gebet soll zum einen Allah gepriesen werden, zum anderen dient dieses regelmäßige Beten aber hauptsächlich dem Zweck, sich selbst immer wieder aus dem Alltag herauszunehmen, zu meditieren und sich zu vergegenwärtigen, dass der Mensch sich dem Willen Gottes unterzuordnen hat, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und egoistische Bedürfnisse zurückzustellen.

3. Die Armensteuer, deren Sinn es ist, zwischen Reichen und Bedürftigen einen Ausgleich zu schaffen. Reichtum und Wohlstand sind erstrebenswert, aber niemand soll im Islam Not leiden müssen, der Pech hatte oder aus anderen Gründen verarmt ist. Der Gemeinschaftssinn verhindert dies in Form einer Abgabe von 2,5 Prozent des Vermögens (nicht des Einkommens).

4. Einmal im Jahr soll einen Monat lang gefastet werden. Während des Monats Ramadan, der sich am Lauf des Mondes ausrichtet und sich im Jahresverlauf verschiebt, soll von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder gegessen, getrunken, noch geraucht werden. Und auch bei Dunkelheit soll nur mäßige Nahrungsaufnahme praktiziert werden. Dies dient der Erinnerung an die erste Offenbarung Mohammeds und seiner Auswanderung von Mekka nach Medina. Gleichzeitig ist es eine Übung, den Geist zu stärken und die menschlichen Bedürfnisse zu unterdrücken. Die Idee über das Ego zu stellen.

5. Einmal im Leben soll jeder Gläubige eine Wallfahrt nach Mekka machen, um auf diese Weise zu zeigen, dass er sich Gottes Willen unterwirft und sämtliche irdischen Belange hinter sich lässt. Unabhängig von Reichtum, Rang und gesellschaftlichem Status, trägt jeder Pilger nur zwei Leinentücher und begibt sich so in eine anonyme Masse Gleicher und Gleichgesinnter.

Der Islam glaubt nicht an Wiedergeburt, aber an ein Leben nach dem Tod. Und dies findet entweder in der Hölle oder im Paradies statt. Wer sich strikt an die Vorschriften und Regeln des Koran hält, wird das Paradies finden und in ewiger Glückseligkeit leben, andernfalls wird er in der Hölle schmoren.

Im Unterschied zum Buddhismus oder zum Hinduismus setzt der Islam nicht auf Selbsterkenntnis über Gefühle oder Überlegungen. Mohammed proklamierte sich zum letzten und wahren Propheten Gottes, der die letztgültigen Anweisungen bekommen hatte und diese umsetzen mußte. Diese Anweisungen werden Suren genannt und regeln das tägliche Leben und Denken der Anhänger bis ins kleinste Detail, so dass eine klare Vorgabe besteht, wie der Weg ins Paradies aussieht.

Christentum

Was waren die Aussagen und die Botschaft von Jesus, die ihm so viele Anhänger brachten? Es waren nicht viele Aussagen. Das beeindruckende für die damalige Zeit war die Art, wie Jesus auftrat. Da kam einer und erhob sich über das Übliche, ohne Angst und Respekt vor der Obrigkeit. In einer neuen Absolutheit stellte er seine Meinung dar, von der viele genauso fasziniert wie erschüttert waren. Nie hatten sie jemanden so reden hören. Daher kamen immer so viele Menschen zu seinen Reden. Und er sprach als einfacher Mensch. Die Leute fühlten zum ersten Mal, dass das, was da gesagt wurde, richtig und wahr war. Von Gefühlen geleitet, nicht von gesetzlichen und dogmatischen Regeln. Jesus verstand es, das Herz der Menschen zu erreichen. Und er drohte nicht, sondern machte Hoffnung. Mit seiner entgeldlosen Arbeit als Heiler unterstützte er seine Predigten und machte sich selbst glaubhaft. Nie hatten die Menschen jemanden erlebt, der so sprach und so selbstlos und ehrlich wirkte. Er war in Wort und Tat vollkommen authentisch. Und er ging damit in letzter Konsequenz bis in den Tod. Er predigte Liebe und er lebte Liebe. Er setzte sich über die starren Regeln und Gesetze des damaligen Judentums einfach hinweg, traf sich mit Aussetzigen, verhassten Zöllnern und Huren. Er zeigte offen, dass Frauen gleichberechtigte Menschen sind, und dass jeder die Möglichkeit auf Gottes Liebe und Gottes Reich hat, wenn er 'umkehrt' und die 'frohe Botschaft' annimmt.

Jesus ging es letztlich nur um die Liebe und das Mitgefühl unter den Menschen. Er wollte das Verständnis erzeugen, dass alle Menschen gleich sind, und dass es die Nächstenliebe ist, die alle vereinen soll, um so die göttliche Erfahrung zu machen und Gottes Reich zu schauen.

Es war ihm wichtig, die Abkehr von der materiellen Fixierung zu predigen. 'Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt!' ist wohl der berühmteste Satz hierzu. Oder an anderer Stelle hat er wohl gesagt: ’Wenn Du vollkommen sein willst, geh hin, verkaufe Deinen Besitz und gib das Geld den Armen; dann wirst Du einen Schatz im Himmel haben’. In Gottes Reich eingehen, heißt bei Jesus, die Menschen ohne Unterschied zu lieben und das Leben zu ehren, letztlich Gott zu ehren. Nur wer die materiellen Begierden überwindet und deren negative Ausprägungen wie Hass, Neid, Eifersucht aufgibt, wird von Krankheit, Not und Elend befreit und geht über in ein glückliches Leben an der Seite Gottes.

Naturreligionen

Naturreligionen und Animisten glauben an Geister und übernatürliche Mächte, die über Wohl und Wehe der Lebenden entscheiden. Gute Geister beschützen, böse Geister bringen Tod, Krankheit und Elend. Geister sind Teil der Natur und wirken aus Pflanzen, Tieren und Menschen, und im Besonderen aus Verstorbenen. Diese sind immer gegenwärtig, auch wenn man sie nicht sieht und wenn sie lange tot sind. Es gilt, sie zu ehren und sie um Rat zu fragen, da sie aus einer erhöhten und übernatürlichen Sphäre Zugang zu mehr Wissen und Weisheit haben. Entsprechend der Bedeutung für die guten Geister, sind manche Dinge oder Tiere heilig. Besonders Tiere, aber auch Krieger feindlicher Stämme können die eigenen Kräfte vergrößern, wenn ihre Seelen und ihre Geister auf den eigenen Stamm übergehen. Daher werden Tiere und früher auch Menschen geopfert und ihre tierischen oder menschlichen Reste, wie Schädel, Blut oder Knochen in heiligen Zeremonien gefeiert.

Nach dem Glauben der Animisten ist alles Leben beseelt. Die Seelen leben ewig als Geister, die Materie dagegen vergeht mit dem Tod. Viele Naturvölker töten ihre Beute mit Ehrfurcht und bedanken sich bei den Seelen der Tiere für die Überlassung ihres Fleisches.

Der Geisterglaube ist heute noch weitverbreitet in allen Teilen Südostasiens und vermischt sich mit den offiziellen Staatsreligionen, egal ob Buddhismus, Hinduismus, Islam oder Christentum. Es ist den christlichen Missionaren, aber auch den muslimischen Eroberern nie gelungen, den Animismus zu unterdrücken oder zu beseitigen. Im Buddhismus ist nie versucht worden, den Animismus zu beseitigen, passt er doch ideologisch durchaus in ein buddhistisches Weltbild.

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